Archiv für das Jahr: 2026
Es darf bei keinem Musikfest fehlen: Das Göckelesessen
„Markgröninger Klang im Schulhof“ begeistert bei frühsommerlichem Wetter
Bei frühsommerlichem Wetter hat der Musikverein Markgröningen am Samstag, 9. Mai 2026, zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum „Markgröninger Klang im Schulhof“ in den Schulhof der Ludwig-Heyd-Schule eingeladen. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und entwickelte sich zu einem stimmungsvollen Treffpunkt für die ganze Familie.
Nach einem Auftakt am Nachmittag – unter anderem mit einem kleinen Spielangebot für Kinder – stand vor allem die Musik im Mittelpunkt. Um 17 Uhr eröffnete die Bläser-Bande unter der Leitung von Georg ter Voert jun. das Programm. Für viele der jungen Musikerinnen und Musiker war es ein ganz besonderer Moment: In dieser Formation hatten sie ihren ersten gemeinsamen Auftritt, für die meisten war es sogar der allererste Bühnenauftritt überhaupt. Entsprechend groß war die Begeisterung beim Publikum, das die jungen Talente mit besonders herzlichem Applaus belohnte.
Im Anschluss präsentierte das Jugendblasorchester ab 17.30 Uhr ein schwungvolles Programm und führte die Zuhörerinnen und Zuhörer musikalisch in den Abend.
Ein besonderer Höhepunkt folgte um 18 Uhr mit dem Auftakt des „Markgröninger Klangs“: Gemeinsam eröffneten alle Musikerinnen und Musiker des Vereins – von der Bläser-Bande über das Jugendblasorchester bis hin zu den aktiven Erwachsenen der drei Abteilungen Blasorchester, Spielmannszug und Fanfarenzug – das Serenadenkonzert mit dem Stück „Word Up“. Dieses eindrucksvolle Zusammenspiel aller Generationen unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Georg ter Voert sorgte für Gänsehautmomente und unterstrich die große Gemeinschaft des Vereins.
Im weiteren Verlauf begeisterte das Zusammenspiel der verschiedenen Formationen mit einem vielfältigen musikalischen Programm im stimmungsvollen Ambiente des Schulhofs. Die Darbietungen wurden vom Publikum mit großem Applaus honoriert.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Waffeln, Würste und kühle Getränke rundeten das Angebot ab und trugen zur entspannten Atmosphäre bei.
Der Musikverein Markgröningen zeigt sich sehr zufrieden mit der Resonanz und bedankt sich herzlich bei allen Gästen, Mitwirkenden sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Sinfonischer Glanz und besinnlicher Ausklang: Stadtkapelle Markgröningen begeistert in der Bartholomäuskirche Markgröningen

Wenn der Musikverein Stadtkapelle Markgröningen zu den traditionellen Adventskonzerten am vierten Adventwochenende in die Bartholomäuskirche lädt, erwartet das Publikum Musik auf höchstem Niveau – und auch in diesem Jahr wurden die Erwartungen mehr als erfüllt: Die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Georg ter Voert konnten die gesamte Bandbreite sinfonischer Blasmusik eindrucksvoll unter Beweis stellen.
In der am Samstag sehr gut besuchten und am Sonntag ausverkauften Bartholomäuskirche spannte das Orchester einen weiten Bogen von barocker Erhabenheit über monumentale Tondichtungen bis hin zu einem besinnlichen Ausklang.
Den würdigen Rahmen für die großen sinfonischen Werke der Abende bildeten Kompositionen und gelungene solistische Vorträge aus der Feder der alten Meister Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Die klare Struktur und feierliche Strahlkraft dieser Barockwerke kamen in der Akustik der Kirche besonders gut zur Geltung und stimmten das Publikum auf das hohe musikalische Niveau des Abends ein.
Ein erster emotionaler Höhepunkt war Bedřich Smetanas „Die Moldau“. Der Stadtmusikdirektor verstand es, den Lauf des tschechischen Flusses hörbar zu machen: Von den ersten zarten Quellbewegungen in den Flöten bis hin zum majestätischen Hauptthema, das mit vollem Blech und warmen Holzbläserregistern durch die Kirche strömte, das Orchester nahm die Zuhörer mit auf eine bildgewaltige Reise.
Dramatischer wurde es mit dem Werk von Ottorino Respighi. Im dritten Satz („Die Pinien auf dem Janiculum“) schufen die Musiker eine fast magische Nachtstimmung, die durch feine Soli und eine mystische Atmosphäre bestach. Darauf folgte der triumphale Marsch der römischen Legionen auf der Via Appia. Das kontrolliert aufgebaute Crescendo und die strahlende Klanggewalt des Blechs im Zusammenspiel mit der Orgel brachten die Mauern der Bartholomäuskirche förmlich zum Beben – ein physisches Musikerlebnis, das die Zuhörer tief beeindruckte.
Einen modernen, aber ebenso symphonischen Kontrast boten die „Symphonic Highlights aus Frozen“. Die Auszüge aus der Musik zum Disney-Erfolg „Die Eiskönigin“ entfaltete in der Bearbeitung für Blasorchester einen ganz eigenen Zauber. Zwischen heroischen Passagen und zarten, winterlichen Melodien bewies das Orchester seine Wandlungsfähigkeit und begeisterte damit alle Generationen im Publikum.
Nach diesen gewaltigen Klangbildern wechselte das Orchester zu weihnachtlicher Atmosphäre. Ensemble und Sängerinnen gelang es mit ihren Vorträgen das Publikum in ihren Bann zu ziehen.
Mit langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen bedankte sich das Publikum für einen Abend, der die Vorfreude auf das Weihnachtsfest auf höchstem künstlerischem Niveau einläutete.
Die Zugaben des Orchesters waren noch einmal schwungvoll und glanzvoll: Mit einem Medley amerikanischer Weihnachtslieder verabschiedete sich die Stadtkapelle und entließ das Publikum nach einer weiteren Zugabe aus der Moldau mit festlicher Vorfreude in den Winterabend.
Musik kennt keine Grenzen Dieses Motto begleitet das Internationale Musikfest des Musikverein Stadtkapelle Markgröningen e.V. . Mit Ausnahme der Choronajahre 2020 und 2021, findest dieses Fest seit 1967 jedes […]
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Fanfarenzug: Montags, 19.30 Uhr
Spielmannszug: Donnerstags 19.45 Uhr
Blasorchester: Freitags, 20 Uhr




